Neue Serie: Meine Lieblingsnachschlagewerke
Platz eins, alleroberstes Lieblingstool: Die Office-Bibliothek
Die Office-Bibliothek (für Mac) bzw. PC-Bibliothek (für PC) ist ein Wörterbuch-Programm, in das sich alle digitalisierten Nachschlagewerke der Verlage Duden, Langenscheidt, Brockhaus und Meyer integrieren lassen. Das heißt, man hat eine einzige Benutzeroberfläche, unter der alle diese Nachschlagewerke gleichzeitig laufen. Und zwar ohne, dass man jedes Mal alle CDs einlegen müsste. Schlägt man ein Wort nach, bekommt man die Antwort aus allen Nachschlagewerken gleichzeitig. Und somit verkürzt dieser Eintrag nicht nur die Zeit, die man mit Nachschlagen verbringt, sondern auch die geplante Serie über meine persönlichen Lieblingsnachschlagewerke erheblich, denn in der Office-Bibliothek habe ich die wichtigsten schon drin:
- Rechtschreibduden
- Fremdwörterduden
- Oxford-Duden Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch
- Muret-Sanders (der kleine) Deutsch- Englisch und Englisch-Deutsch
Die beiden Englischwörterbücher ergänzen sich gut, der Oxford-Duden hat oft eher britische, Muret-Sanders eher amerikanische Verwendungen oder überhaupt noch etwas andere Vorschläge. Eine gute Kombination.
- 15-bändiger Brockhaus (gab’s mal für fast kein Geld bei Zweitausendeins)
- und, tadaa, das ultimative Superding: Das große Wörterbuch der deutschen Sprache, der zehnbändige Duden.
Der ist ein bisschen teurer und jeden Cent wert. Lange gab es ihn nur für sehr viel Geld in gebundener Form auf Papier, seit ein paar Jahren ist er nun auch als Paperback oder digital zu haben, kostet jeweils 199,- EUR. Alle Übersetzer behaupten von sich, dass sie alles und jedes nachschlagen, und das glaube ich auch, habe ich auch schon immer gemacht – aber ich bin überzeugt davon, dass ich lange nicht so viel so gründlich nachgucken würde, wenn ich nicht den zehnbändigen Duden auf dem Rechner hätte, sondern jedes Mal den passenden Band aus dem Regal ziehen müsste. Denn alle zehn passen ja schon mal gar nicht auf den Schreibtisch, da liegt ja noch all das rum, was man nicht auf CD hat.
Und ich würde auch bestimmt nicht jedes englische Wort in zwei großen, dicken Wörterbüchern nachschlagen. Ganz, ganz großartige Sache, das.
(Nein, ich bekomme kein Geld von denen.)
Zusatzfeature, das ich ebenfalls nicht mehr missen möchte: man kann ein Benutzerwörterbuch anlegen. Wenn ich also etwas recherchiert habe, was in keinem der installierten Nachschlagewerke steht, lege ich einfach einen neuen Eintrag an, der dann bei der nächsten Suche ganz normal mit angezeigt wird.
Die Benutzung ist denkbar einfach, man sucht einmal aus, in welchen der installierten Bücher gesucht werden soll (bei mir einfach immer in allen, die Einstellung bleibt bestehen), muss dann nur noch das gesuchte Wort eintippen und bekommt die Ergebnisse aus allen Büchern alphabetisch aufgelistet und kann sie einzeln anklicken. Und wenn man ein Wort innerhalb eines Eintrag nachschlagen möchte, braucht man es ebenfalls nur anzuklicken und kann sich so durchsurfen.

Haha, Blog steht nicht drin.