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Kochen mit Isabo. Heute: Lachs mit Blattspinat und Kartoffeln

Man nehme Lachs und Spinat aus dem Tiefkühler, stelle fest, dass der Lachs seit vier Monaten abgelaufen ist und werfe ihn weg. Alsdann koche man in getrennten Töpfen die Kartoffeln (können ruhig schon ein bisschen älter sein) und den Blattspinat. Letzteren würze man mit Salz, Pfeffer und Muskat, erstere mit Salz.
Kartoffeln und Spinat auf Teller tun. Essen. Feststellen, dass das nicht schmeckt. Parmesan drüberreiben. Feststellen, dass das immer noch nicht schmeckt. Hälfte essen, Rest wegwerfen. Es wird auf ewig ein Rätsel bleiben, wieso Blattspinat im Restaurant immer so lecker ist und aus dem eigenen Tiefkühler immer scheiße schmeckt.

Link  *  6. Apr, 20:20  *  comment

 

sprachspielerin, 6. April 2008, 20:51
Schon mal mit frischem Spinat versucht, statt mit tiefgekühltem? Ist gar nicht so schrecklich viel Aufwand, man bekommt nur kalte Finger beim gut Waschen, aber es schmeckt wirklich viel, viel besser!
Noch, noch besser wahrscheinlich dann aber doch mit Lachs statt ohne...

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isabo, 7. April 2008, 00:34
Ich wusste nicht mal, dass es frischen Spinat GIBT, ich dachte, Spinat wächst in viereckigen Packungen.
Oder jedenfalls ist frischer Spinat in meinem Universum nicht vorgesehen. Demnächst gibt es wieder Rahmspinat, kleingehackt und tiefgekühlt, mit Spiegelei, wie sich das gehört.

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joriste, 7. April 2008, 00:44
auch lecker: Tieflühlspinat mit ein bisschen Wasser oder Gemüsebrühe in Topf, Gorgonzola (oder anderen Blauschimmelkäse) dazu, mit Salz und Pfeffer würzen, wenn alles ein wenig geköchelt hat, der Käse zerlaufen ist und die Spaghetti fast fertig sind, Garnelen oder größere Krabben (da kennen Sie sich im Norden sicher besser mit aus, jedenfalls sollen es nich die ganz kleinen rosa Dinger sein) in die Soße geben.
Geht schnell, schmeckt gut, geht mit frischem und TKSpinat.
Vorher aber bitte keine Umschläge mit den Spaghetti machen ;-)

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herr paulsen, 7. April 2008, 09:18
Die Gorgonzola-Nummer rockt tatsächlich prächtig! Oft hilft aber auch schon einfach ein gutes Olivenöl, etwas frischer Knoblauch, paar Zwiebelwürfelchen, Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle.

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comma, 7. April 2008, 10:11
glauben Sie mir, frau isabo, mit blattspinat _kann_ man eigentlich nichts falsch machen. und schön ist, dass er genau mit den spaghetti fertig wird: knappe viertelstunde. ob käse, olivenöl, butter oder sahne, ein bisschen fett braucht der gute natürlich. muskat würde ich weglassen, der knobi gibt ihm einfach mehr pfiff. und reinschnippeln kann man alles mögliche, was gerade im kühlschrank rumliegt (außer garnelen z.b. den nicht mehr ganz taufrischen schinken oder räucherlachs).
geben Sie ihm noch eine chance, bevor Sie zum kleingehackten zurückkehren!

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kelef, 7. April 2008, 10:22
blattspinat blanchieren (oder tk nehmen), grob schneiden, knoblauch, salz, pfeffer, muskat dazu, rohes ei und geriebene käsereste dazurühren.

auf leicht gefettete brotscheiben streichen, 10 min. gratinieren.

geht auch als auflauf mit gekochten erdäpfeln.

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comma, 7. April 2008, 10:47
das wiederum könnte man auch prima in cannelloni füllen. lecker!

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percanta, 7. April 2008, 11:18
Bei mir gab es gestern auch Spinat, auch Tiefkühl, auch mit Pfeffer und Salz und Muskat. Außerdem aber mit Zwiebeln und am Ende eingeschmolzenem Feta und, entscheidend, Spiegelei. Aber das schlägst Du Dir ja schon selbst vor.
Gibt es nur, wenn ich alleine bin. Percanto verlangt nämlich "das Gleiche, aber ohne das Grüne", und ohne das Grüne macht Spinat auch keinen Spaß.

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isabo, 7. April 2008, 11:23
Ja, hätten wir Eier gehabt, dann hätten wir natürlich Spiegelei dazu gemacht.

Zwiebeln und Knoblauch sehe ich ein, Pfeffer und Salz war dran, und auch genug, und auf das mit dem Fett wäre ich überhaupt nicht gekommen. Einfach so ohne Grund Öl reinpladdern, hm, muss ich mir merken. (Der "Grund" für Öl heißt in meiner kleinen Welt "Anbraten".)

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saoirse, 8. April 2008, 01:14
irgendwie war das vergangene wochenende wohl dem verfallsdatum von fischen in jeglichem aggregatzustand gewidmet. auch wenn es bei mir nur ein metaphorischer fisch war ("how much is the fish").

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