Die Wiederentdeckung des optimalen Wintergetränks
Eigentlich war es ein Versehen.
Ich ernähre mich zu einem beträchtlichen Teil von Apfelsaft, das heißt, wenn ich am Schreibtisch sitze, steht immer ein Glas neben mir. Etwa ein Drittel Saft, am liebsten der gute naturtrübe Direktsaft von Aldi, und zwei Drittel Leitungswasser. Und da begab es sich vor ein paar Tagen, dass aus dem Wasserhahn im Büro heißes Wasser kam, und da fiel es mir wieder ein. Wieso habe ich das in den letzten Wintern eigentlich vergessen? Heißer Apfelsaft. Kann man zelebrieren, Saft im Topf erhitzen, bisschen Zimt, Nelken und Vanille rein, dann schmeckt es richtig nach Winter. Geht aber auch einfach mit sehr heißem Leitungswasser und einem Schuss Apfelsaft aus dem Kühlschrank, das ergibt es genau die richtige Trinktemperatur. Sehr lecker, wie Apfelsaft eben, aber ein ganz anderes Trinkgefühl als kalter Saft, erst wärmt das Glas die Hände von außen, dann riecht man den Saft, und dann wärmt er den Körper von innen, und es macht richtig schön warm und weich. Hach.