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Montag, 7. Januar 2008
Umfrage

Wie heißt die Stelle, wo man beim Fangenspielen - anderswo heißt das Kriegen, oder, wie ich gestern erfuhr, Ticken (Ticken?) - nicht gefangen werden kann, also, naja, wo eben Freio ist?
In Hamburg heißt es Mi, hörte ich, oder Klippo, wobei es allerdings einen feinen Unterschied gebe, den ich schon wieder vergessen habe.

Bei uns in Österreich, respektive Oberösterreich, nennt sich die fangfreie Zone »Boot«.

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in meiner jugend in wien hieß das immer leo.
(noch ein link zur versuchten ursprungsfindung )

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is leo nicht was vom fussball?

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Ich bestätige das Leo (ja, neutrum!) :) Auch in niederösterreichischer Kindheit hieß das so.

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Ich kenne Fangen und dann Freio oder Klippo, kann aber nicht mehr sagen, ob beides regional unabhängig benutzt werden. Frei(o) möglicherweise in Franken, Klippo (je öfter ich es denke, desto unsicherer werde ich) in Friesland.
Fangeles als schwäbische (?)Bezeichnung fand ich hübsch, da weiß ich aber den Namen für den sicheren Ort nicht.

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"beides regional unabhängig benutzt werden", nee, klar. Ich sag doch: Sprachverlust! Schreibquälerei!

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Für den Ort, an dem man beim Fangeles tabu ist, haben wir Bodde gesagt (wie mir auch das Schwäbische Lexikon bestätigt, das ich gerade zwecks Schreibweise bemüht habe).

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Na toll, jetzt hast Du mir diesen hoffnungsfrohen jungen Strang ja schön kaputtgemacht.

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Oh, das wollte ich nicht. Habs wieder wegradiert.

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hahaha!

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in Bremen

heisst es Lu.

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Bei uns war es das Freihaus.

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Rheinland: Freio. Was anderes fällt mir dazu eigentlich nicht ein.

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Lübeck: Klipp.

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In München:

Ausrast. Und das Spiel Fangamandl oder Fangsterl.

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lu.
kenne leute die das auch im alltag benutzen, zb "in die sauna gehn einmal die woche ist mein lu" (sinngemaess).
und ja: es heisst kriegen.
(bremen)

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(btw: klippo, klippo, das funksportmagazin - fischmob)

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in erfurt

hiess das "dreier", man hielt drei finger in die luft und bezeichnete damit eine auszeit. ob es auch noch eine freizone gab? ich glaube nicht. und keine der genannten versionen kommt mir bekannt vor.

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ohja, mit finger hochhalten kenne ich auch.
es gab lu mit finger hochhalten und lu als einen festgelegten ort, meinetwegen eine hausecke.
letzteres war naetuerlich unbeliebter, weil man da erstmal hinmusste und nicht einfach alle paar sekunden die flosse hochnehmen konnte und lu rufen.

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Nördliches Oberbayern: Frei. (Und das Spiel Verfang.)

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Hannover: Frei.
Und wie es in Hannover ist, ist es bekanntlich richtig.

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richtig bis an die stadtgrenze von hannover.
(diese massenpsychose, das in hannover hochdeutsch gesprochen wuerde)

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Ich kenne "Kriegen", Unterform "Jungsdiemädchen" oder"Mädchendiejungs" (letzteres deutlich unbeliebter). Der Freio-Platz hieß "Frei".

So war das damals in Ostfriesland.

Meine Tochter kennt Mi. Weiß ich seit vorgestern. Lustiger Zufall. Hahaha. Ha.

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Wenn ich nicht irre war die Freizone bei uns Porte. In Baden.

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Also an der dänischen Grenze hieß das Spiel "Tick" bzw. ticken (wobei man auch ab einem gewissen Alter Jungsdiemädchen oder Mädchendiejungs spielte...) und freisein hieß Klippo.
@mutant: Strike :-)

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Ich kenne nur "frei". Ehrlich gesagt, wusste ich bis gerade eben nicht mal, dass es dafür eigene Vokabeln gibt. Fangen hieß es bei uns; und wenn die Mädchen die Jungs bzw. zumgekehrt fangen mussten war das Jäuster- bzw. Weiberfangen.(Grundschulvokabular nördl. Sauerland)

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Also da, wo ich Fangen gespielt habe hiess das Haus.
Was Haus war, musste natürlich vorher abgesprochen werden, und wurde später so verfeinert, dass wir zB Tierfangen gespielt haben, und um im Haus zu sein, eine Tierart gerufen werden musste.

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In der Pfalz: Frei oder Haus.

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Ich kenne Pix und Klipp.

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Klippo natürlich. Was denn sonst?

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Neffe und Nichte in Köln sagen Freio, wenn sie Kriegen spielen. Was wir im Spätmittelalter im Oberbergischen gesagt haben, liegt mir auf der Zunge. Äh, dingens....

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ich bestätige mi für hamburg.

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Mi ist die Stelle, an der man nicht getickt werden kann. Klipp kann überall sein, ist aber nur temporär, solange man den Finger nach oben hält.
Klipp wird wie Mi durch den Fänger aufgelöst durch den Spruch: "Ich schlage auf mein linkes Bein, und wer nicht rauskommt, der muß sein".
Wer das Mi erreicht, kann auch "Krone-Mi für Alle" ausrufen. Das wirkt dann wie Klipp, ohne Finger hoch für Alle. Das war so Ende der 60er in Hamburg.

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Das spielt definitiv in Deutschland. Sowas gibt es nur in Deutschland.
Super.

Wir haben einfach nur gekriegt. Oder nicht.
War aber auch, wie gesagt, Ostfriesland. Da ist alles einfach einfach. Auch einfach schön, übrigens.

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Ich habe schon befürchtet, dass wir(Lübeck)die einzigen waren, die ohne dieses (Luschen)klipp gespielt haben.

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Ha, wir haben auch nur Fangen (hieß einfach "fanga") ohne so ein Hintertürchen gespielt. Schnörkelloses Oberbayern nicht weit von Schwaben.

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Boot

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@knäckebrot - Sie hatten es aber auch nicht leicht.

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Botti

Botti, so heißt das im Alemannischen. Wer sich von dort nicht bald wieder wegbewegt, wird als Bottihocker beschimpft.

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also in meck-pomm wars haus. kann mich aber auch an mi erinnern. weiß nur nicht mehr, ob damit das gleiche gemeint war oder ob es vielleicht um ein anderes spiel ging.

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Ich bin in Vechta großgeworden (zwischen Oldenburg und Osnabrück). Das Spiel hieß "Ticken" und die Tabuzone (meistens eine Hausecke, oder Tür) war das "Tau". Keine Ahnung, ob das so geschrieben wird, ist eher Lautschrift.

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bei uns (hessen) hieß es hola.

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Berlin: Stopp-T. Wenn man als Fangende Glück hat, ist es ein Ort, sonst ist es alles Rote oder alles aus Holz, und anfassen genügt, dann muss man extrem schnell sein.

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niederbayerisch: kowe (kobel)

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Kommentare
Anderthalbfache Unterstützung!
Christl Klein, vor 4 Jahren
Hm, Tempers Kommentar ist ja
schon von 2008 - ich schätze eher nicht, dass...
isabo, vor 5 Jahren
Zettel's Ingo Maurer Hallo,
ich habe Ihren Beitrag zur Zettel's-Lampe gefunden. Da ich sie gerne...
Christiane Thomaßen, vor 5 Jahren
das ist ein hobby
von mir. antizyklisches kommentieren ;)
fabe, vor 5 Jahren
Das hier ist ja
schon eine Weile her. Hihi.
isabo, vor 5 Jahren
hier war ja neulich
stromausfall. menschen sind merkwürdig.
fabe, vor 5 Jahren
endlich endlich setzt jemand ein
Zeichen gegen das ständige Aussterben schöner Wörter! Da bin ich...
federfee, vor 5 Jahren
Lassen Sie doch vielleicht mal
Ihr Assoziationsmodul überprüfen, das spielt ja geradezu verrückt. Das...
isabo, vor 5 Jahren
Oh, vielen Dank!
isabo, vor 5 Jahren
grosses Lob Liebe Isabo,
bin ueber Meike auf Dich gestossen und finde Deine Texte ganz...
LvO, vor 5 Jahren
Der Verein lebe hoch, anderthalb
mal hoch Bin dabei.
Jolen, vor 6 Jahren
Da spricht mir wer aus
der Seele. Ich gebe mir auch schon seit Jahren...
Cuguron, vor 6 Jahren
Ha, wir haben auch nur
Fangen (hieß einfach "fanga") ohne so ein Hintertürchen gespielt....
Irene, vor 6 Jahren
Meiner hat mir nur von
dem Smiley auf seiner Krone erzählt. Und ob ich...
strandfynd, vor 6 Jahren
Bin gerade erst über das
Interview gestolpert - für mich als Auch-Japanisch-Übersetzerin doppelt und...
frenja, vor 6 Jahren
Beide haben Fahnenmasten, der linke
und der rechte Nachbar. Und beide haben die Deutschlandfahnen...
croco, vor 6 Jahren
das hier geht woanders
nicht besser, aber versuch macht kluch...
don papp, vor 6 Jahren
Ja. Ich habe aber erstens
Schimpfe bekommen für dieses wunderschöne, kühle, coole, elegante, heißgeliebte...
isabo, vor 6 Jahren
Sie wissen aber schon,
dass das hier schöner ausschaut?
leavesleft, vor 6 Jahren
Gute Entscheidung. Trennung in beruflich
und privat ist unpraktisch (für alle Beteiligten) und wenig...
textundblog, vor 6 Jahren
Jo. Dann.
isabo, vor 6 Jahren
Möchten Sie es wissen?
kinomu, vor 6 Jahren
alles gute und auf nach
drüben!
skizzenblog, vor 6 Jahren
ja ja ja!!! ES geht
es geht es geht!!! (aber halt ohne Editieren, wurscht!)...
g a g a, vor 6 Jahren
Ich GLAUBE, ich habe
das Captcha- Dings jetzt weggemacht. Kannst Du es nochmal veruschen?
isabo, vor 6 Jahren

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