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Montag, 7. Juni 2010
Flattr

Flattr ist das neue große Ding im Internet und eine ziemlich gute Idee, finde ich. Es wurde ja immer mal wieder darüber nachgedacht, ob und wie man sich als Blogleser dafür bedanken kann, dass Blogschreiber einem täglich Unterhaltung, Informationen oder sonst was bieten (das gilt natürlich ebenso für Fotografen, Musiker und so weiter – jeden, der Content ins Netz stellt und nichts dafür bekommt). Viele Blogger haben einen Link zu ihrem Amazon-Wunschzettel, damit Leser, wenn sie möchten, sich mit einem Geschenk bedanken können. Das passiert mir ungefähr dreimal im Jahr, und ich bin jedes Mal total gerührt und freue mich wie Bolle.
Jetzt ist Flattr da. Damit kann man für Blogeinträge schnödes Geld bezahlen, spenden, oder wie auch immer man es nennen will. Und so funktioniert es: Man zahlt am Anfang des Monats einen selbstgewählten Betrag ein, vielleicht 2,- € oder 20,-€, so viel eben, wie man gerne für Content im Internet ausgeben möchte.
Unter den Blogbeiträgen der teilnehmenden Blogger (das heißt solchen, die ebenfalls etwas eingezahlt haben) befindet sich ein Button, den man anklicken kann, wenn der Beitrag einem besonders gefällt. Sagen wir, ich habe 10,- € eingezahlt, und am Ende des Monats haben mir insgesamt 10 Einträge in andererleuts Blogs so gut gefallen, dass ich auf den Knopf gedrückt habe. Dann bekommt jeder dieser Blogger einen Euro von meinen zehn. Hat mir nur einer gefallen, bekommt einer die zehn Euro. Habe ich 100 Buttons angeklickt, ist jeder Klick 10 Cent wert. Mein eingezahlter Beitrag wird zu gleichen Teilen auf die Blogeinträge (bzw. ihre Verfasser) verteilt, die ich angeklickt habe, und für mich besteht keine Gefahr, den Überblick zu verlieren und am Ende des Monats eine Riesenrechnung zu bekommen. Einzahlen geht übrigens über PayPal und ganz fix.
Eine großartige Idee, finde ich – niemand muss mitmachen, niemand muss zahlen. Aber wer findet, dass guter Content bezahlt gehört, der kann das tun und entscheidet selbst, wieviel. Und was er für gut hält und bezahlen möchte.
Die meisten Blogs, in denen ich das gesehen habe, haben einen kleinen Button unter den Einträgen, der mitzählt, wie oft ein Beitrag geflattrt wurde. Bei Antville funktioniert das anscheinend nicht; keine Ahnung, ob es ansonsten funktioniert, ich versuch's mal. Und zwar mit diesem Button:

Flattr selbst erklärt das mit einem kleinen Filmchen:

Wer noch mehr darüber lesen will, kann das hier tun:
Anke Gröner
Jawl
Stefan Niggemeier
Spreeblick

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Last modified: 09.12.13 22:30
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