Dans le jardin des traducteurs
Mein Kopf ist vom Vorüberziehn der Seiten
so müd geworden, dass er nichts mehr sucht.
Mir ist, als müsse tausend Seiten ich durchschreiten,
und hinter tausend Seiten liegt das Buch.
Der weiche Gang geschmeidiger Gedanken,
die sich im allerkleinsten Kreise drehn,
ist wie ein Tanz; der Duden setzt ihm Schranken
und lässt mich hier und da im Regen stehn.
Nur manchmal schiebt der Vorhang all der Worte
sich lautlos auf. Dann geht die Formulierung ein,
geht durch der Szenen bildgewordne Orte,
und fängt im Herzen an zu sein.
(Verzeihung, Herr Rilke)
Countdown: 17. Ächz.