... is a blog
 

Spitzentipp

“Und warum schreibst Du nicht selber?“
(Gähn) „Erstens hatte ich den Drang nie, zweitens würde ich schon an meinen eigenen Ansprüchen scheitern, und drittens bin ich viel zu doof, mir eine Geschichte auszudenken.“
„Dann erleb’ sie! Geh raus in die Welt, geh aus Dir raus, erleb’ was, und dann schreibst Du das einfach auf! Du wirst sehen, wenn Du erstmal die ersten zwanzig Seiten hast, dann geht der Rest ganz von alleine!“

Danke. So werd ich's machen.

Link  *  26. Apr, 09:44  *  comment

 

blue sky, 26. April 2007, 09:59
Genau. Mach doch endlich mal was Richtiges. ;-)

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textundblog, 26. April 2007, 11:32
Logisch!
Das ist natürlich eine geniale Idee. Einfach mal was erleben. Und dann schreiben. Klingt logisch.
Ich freue mich schon auf die ersten 20 Seiten, die doch sicher als Teaser hier gepostet werden, oder? (Also, falls du mal was erleben solltest, denn das ist ja die Voraussetzung.)

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isabo, 26. April 2007, 13:47
Leider kann ich nie was erleben, ich muss ja immer Zweite-Klasse-schreiben. Ein wahrer Teufelskreis.

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barmblog nord, 26. April 2007, 11:41
Klingt so, als ob Du diese Frage schon tausendmal gehört hast...

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isabo, 26. April 2007, 12:40
Ja. Genauer gesagt: andauernd.

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nicwest, 26. April 2007, 11:53
Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Das ist auch ein echtes Blogosphären-Phänomen, finde ich, dass als größte Literaten diejenigen gelten, die möglichst 1:1 ihre Alltagswirklichkeit abpinnen.

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isabo, 26. April 2007, 12:54
Das war gar kein Blogosphärengespräch, ich habe mein Blog auch vorsichtshalber gar nicht erst erwähnt.

Und: ja, ist das so? Ich kenne kaum Blogs mit fiktionalen Geschichten. Vielleicht liegt es daran, dass so ein Blog nicht recht das passende Medium für fiktionale, abgeschlossene Geschichten ist, sondern eher was Schnelles, Spontanes, für "kurz mal eben". Was davon als "literarisch" gelten kann und was nicht - je nun. Liegt vermutlich im Auge des Betrachters. Ich glaube aber nicht, dass Literarizität unbedingt damit zu tun haben muss, ob es die Alltagswirklichkeit abbildet oder erfunden ist.

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jensscholz, 26. April 2007, 22:47
hoffentlich fiktional:
dailysoap.blogger.de

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percanta, 26. April 2007, 15:36
Und Übersetzen hat natürlich mit Schreiben nichts zu tun. Das ist ja eher wie Kopieren, man stellt den Tonwert anders ein und der Rest geht von allein.
Komisch, entweder meinen sie, dass Leute, die schreiben können (denn was ist das sonst) für Übersetzen überqualifiziert sind, oder sie sagen, dass Übersetzen ja per se ein Ding der Unmöglichkeit sei. ("Du übersetzt Lyrik? Aber das kann man doch gar nicht übersetzen. Oder bist Du Dichter? (und wenn ja, dann schreib doch eigene Gedichte, bittschön!")
Ich liebe nach wie vor den Satz Ihrer Namensähnlichen:
"Übersetzen ist Schreiben vom vollen Blatt aus." (Isabel Cole)

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percanta, 26. April 2007, 15:44
PS, ach ja, sollten Sie dann mal (versehentlich) rausgehen, vergessen Sie Bleistift und genügend Papier für die ersten zwanzig auf Sie einstürzenden Seiten nicht!

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goncourt, 26. April 2007, 16:21
Und vielleicht ist gutes Schreiben ja von vorneherein eher so etwas wie Übersetzen?

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martha dear, 26. April 2007, 15:40
sieh, das gute liegt so nah
heureka! ich geh jetzt raus! geschichte(n) schreiben! toll!

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roland, 26. April 2007, 16:06
Nicht nur, dass ich dieselbe Frage öfters gestellt bekomme (genauer: bekam, hat nachgelassen), ist meine Antwort ziemlich ziemlich deckungsgleich mit der Ihren. Ich werde mir mal den Permalink merken und den das nächte mal einfach vortragen.

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