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Montag, 15. Oktober 2007
Gelesen

Julia Franck: Die Mittagsfrau

Die Überschrift ist gelogen, ich habe es erst zur Hälfte gelesen. Aber ich habe trotzdem schon eine Meinung.
Eine Familiengeschichte im ersten und zweiten Weltkrieg. Die Erzählweise ist, man könnte sagen: episch breit, man könnte auch sagen: sie hat gelegentlich Längen. Das macht aber nichts, denn es ist doch mit dieser Art Spannung erzählt, die nicht gerade Herzklopfen verursacht, aber einen doch bei Laune hält, man möchte wissen, wie es weitergeht, man bleibt dran, liest weiter …
Und würde das vielleicht durchaus mit einer gewissen Faszination tun, wenn man sich nicht ständig darüber ärgern müsste, dass Julia Franck ihr Handwerkszeug nicht im Griff hat. Ich schrob neulich bereits zum Thema Jury-Arbeit: das macht mich ungehalten. Da darf man mich ruhig einen Klugscheißer schimpfen, aber es ist nun mal so: wenn ich schon geradezu auf den nächsten Fehler warte, trübt das einfach das Lesevergnügen. Und zwar gewaltig.
Nur mal so exemplarisch, Seite 100:

- […], doch er freue sich bester Laune. Ich würde es nicht beschwören wollen, bin aber doch ziemlich sicher, dass es er erfreue heißen muss.

- die Lungen. Die Lunge wird im Deutschen im Singular verwendet, man hat nur eine Lunge. Ich dachte, so was passiert nur in schlechten Übersetzungen aus dem Englischen, da wird es nämlich im Plural benutzt.

- Pflaumen entkernen. Pflaumen haben Steine. Keine Kerne.

- süffiger Pflaumengeruch. Würde ich je nach sprachlicher Kreativität des Autors für eine poetische Idee halten. Hier finde ich aber, es stimmt einfach nicht, Geruch kann nicht süffig sein.

- eben jener Pflaumengeruch nistete sich in Helenes Haar. Da fehlt ein ein.

- Helene betrachtete den Spazierstock, dessen feingeschnitzter Griff aus Elfenbein in einem sonderbaren Kontrast zu den drei Plaketten stand, die er an den Stock geschraubt hatte. Zwei Relativsätze hintereinander sind jetzt sowieso schon nicht der Bringer, und dann auch noch der falsche Bezug. Man wird sich denken können, dass „er“ der Besitzer des Spazierstocks ist; grammatikalisch könnte „er“ der Spazierstock, der Griff oder der Kontrast sein.

- Es waren dies eine farbige, eine goldene und eine silberne Plakette, deren Prägung Helene auf die Entfernung nicht sehen konnte. Es waren dies! Hmpf. Und worauf bezieht sich „deren“, auf die silberne oder alle drei? Wenn alle, müsste es dann nicht „Prägungen“ heißen? Der Satz ist doch verkorkst.

- Am unteren Ende des Stockes war an der nachträglichen Schnitzung deutlich erkennbar, dass er über der Metallspitze einmal gekürzt worden sein musste. Das ist bestenfalls noch als sperrig zu bezeichnen. „Schnitzung“, seltsamer Neologismus, hier fast schon unfreiwillig komisch.

Über die ein oder andere Stelle ließe sich sicherlich streiten. Manche wären in einem ansonsten gut geschriebenen Roman vollkommen in Ordnung. Das sind hier acht (!) Beispiele von einer (!) Seite. Es ist nicht auf allen Seiten so geballt. Ich bin streng, jawohl. Und zwar deswegen, weil es in diesem Roman nur so wimmelt von falsch verwendeten Wörtern, falschen Bezügen, falschen Zeitenfolgen. Da werde ich auch bei allem anderen ungnädig. Es gibt „stattgefundene Veranstaltungen“ und „Helene warf […] einen Blick zu Martha“ und falsche Konjunktive. Und nein, das ist nicht „halt der Stil der Autorin“, sondern schlicht verkehrt. Und je mehr ich drauf warte, dass wieder so was kommt, desto ungnädiger werde ich auch an Stellen, wo es vielleicht noch Geschmackssache ist.
Julia Franck hat für diesen Roman den deutschen Buchpreis bekommen. Das ist nicht irgendwas. Ich frage mich, wer die Juroren sind (das könnte man sicher googeln), warum die das nicht merken, und vor allem: warum so was nicht gescheit lektoriert wird. Ach ja, richtig, die Verlage haben ja kein Geld. Es ist ein Elend und mir kommen die Tränen.

ich muss Ihnen zustimmen und ihr ebenfalls: Mädchenfleisch an gekünsteltem Sprachquark mit extra Familiensoße und Kriegsstreuseln.

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Wahr, wahr. Da schiebe ich doch gleich noch ein Beispiel für "gekünstelter Sprachquark" hinterher: die Anfangssätze.

Auf dem Fensterbrett stand eine Möwe, sie schrie, es klang, als habe sie die Ostsee im Hals, hoch, die Schaumkronen ihrer Wellen, spitz, die Farbe des Himmels, ihr Ruf verhallte über dem Königsplatz, still war es da, wo jetzt das Theater in Trümmern lag. Peter blinzelte, er hoffte, die Möwe werde allein vom Flattern seiner Augenlider aufgescheucht und flöge davon.

(Sind gleich auch noch Beispiele für falsche Konjunktive mit bei.)

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"Es klang, als habe sie die Ostsee im Hals." Ja ja, ist klar. So klang ich früher auch immer, wenn ich beim Schnorcheln schlapp machte.

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klingt am ehesten nach erbrechen...

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Klingt nach "Mittagspause", was den Aufzählungsstil angeht:

Schwarz - der Himmel unserer Zukunft
Rot - die Erde der Vergangenheit
Gold - die Zähne unserer Väter

Aber ich glaube nicht, daß Möwen solche Lieder im Repertoire haben.

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Vorsicht. Sie begeben sich hier auf gefährliches Zwiebelsick-Gebiet. Urteile über `falsch verwendete Wörter' z.B. reflektieren meist nur die Vorlieben des Fällenden. (Z.B.: mal google nach "die Lungen" befragen.)

Und Man wird sich denken können, dass „er“ der Besitzer des Spazierstocks ist; grammatikalisch könnte „er“ der Spazierstock, der Griff oder der Kontrast sein. ist einfach falsch: bei der Bestimmung des Antezedenten einer Anapher hat Grammatik nur einschränkende Funktion. Jede halbwegs saliente Entität (modulo Numerus und Genus) kommt in Frage. Hier scheint es mir überhaupt kein Problem zu sein, den Referenten zu finden.

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Sag ich ja: wenn ich erstmal ungnädig werde, dann werde ich eben ungnädig - auch an Stellen, wo man ebenso gut gnädig sein könnte. Schon klar, dass das teilweise dünnes Eis ist. Lungen, Pflaumenkerne - geschenkt. Ihre vielen Fremdwörter da verstehe ich nur mit Mühe ("salient" kennt nicht mal der Fremdwörterduden), soll heißen: Sie haben bestimmt Recht. Ändert aber nichts dran, dass ich den Satz sperrig und ungeschickt finde.
Dass aber sowas wie eine "stattgefundene Veranstaltung" nun tatsächlich eine falsche Verwendung ist, daran ist wohl nicht zu rütteln. Und daran, dass "es klang, als hätte sie die Ostsee im Hals" ein Irrealis ist und daher Konjunktiv zwei sein muss, auch nicht. Und so weiter.

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Google findet sowohl für "stattgefundene Veranstaltung" als auch für "es klang, als hätte" jede Menge Instanzen.

Was ich sagen wollte: solche Listen von angeblichen Sprachfehlern sind meistens nur längere Versionen von "gefällt mir nicht" bzw. "so sollte man nicht reden / schreiben".

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Google-Schmoogle. Google findet ja nicht nur, was richtig ist, sondern alles, was irgendwer geschrieben hat.
Und "es klang, als hätte" ist ja auch richtig, es steht im Buch aber "es klang, als habe".
Ich bin eben der Meinung, dass hier eine ziemliche Menge echter Fehler drinsteckt. Auch wenn ich meine ganzen persönlichen Meinungen und Idiosynkrasien rausrechne.

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Abgesehn davon, daß Möwen nicht stehen, muß man der Sprache eines Romans ihren eigenen Anspruch abnehmen können.
Ich habe hier das gleiche Problem wie Isabo, ich stolpere an allen Ecken und Enden. Und hege den Verdacht, daß da mehr Kulisse als Können drin ist.

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Äh, Möwen stehen nicht? Wie nennt man es denn, wenn sie, nun ja, das tun, was ich ebenfalls "stehen" nennen würde?

Jetzt mal so ein Beispiel für andreaffms "eigenen Anspruch abnehmen": der Wolf Haas. Der schreibt überhaupt nicht so, dass es theoretisch korrekt ist. Aber er ist in sich schlüssig, ich würde nie behaupten, er schreibe "falsch", denn da steht er ja einfach drüber, über diesen Kategorien von "richtig" und "falsch", da käme mir dieses Vokabular gar nicht in den Sinn. Da ist das "falsche" eben richtig, das muss so.
Bei Frau Franck hingegen gibt es leider kein richtiges Leben im Falschen.

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Möwen können sogar am Boden und am Himmel stehen. Was die alles können!

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Ich dachte immer, Möwen sitzen. Meinte auch einer meiner Leser. Aber daß man überhaupt anfängt zu zweifeln, daß man überhaupt anfängt, bei der Lektüre in Kategorien wie richtig und falsch zu denken, ist schon ein schlechtes Zeichen.

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wenigstens hätte man ihr den deutschen buchpreis ersparen können.

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Wer eine grundsätzliche Ungnade hervorruft, muss halt mit den Konsequenzen leben. Wörter erfinden oder einschmuggeln (z.B. salient wohl aus dem Englischen), sie knapp daneben einsetzen - darf man natürlich, wenn man's kann. Und tun wir beim Bloggen doch immer wieder sehr und erst recht - irgendwann werde ich zum Beispiel das englische epitome im Deutschen als Epitom festgenagelt, Ihr werdet schon sehen. In einem Roman muss man es schon sehr gut können.

(Ist ja bei Filmen nicht anders: Ein richtig guter darf sich einiges an logischen Brüchen erlauben; ein schlechter bekommt sie um die Ohren gehauen.)

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Diskurs + salient.

Google-Schmoogle. Google findet ja nicht nur, was richtig ist, sondern alles, was irgendwer geschrieben hat.

Ab 100 Treffern gilt etwas als richtig. (<- Scherz.)

Weniger Zwiebelfischig könnte man auch einfach sagen, Frau Franck stürzt aus selbstgewählter Fallhöhe: wer sich in lyrische Gewänder kleidet, sollte vom Konjunktiv gleich zwei mitbringen.

Um es nochmal deutlicher zu machen, was mir als Linguist hier am Herzen liegt: bei Sprachverwendung gibt es kaum wirklich Falsches. Die vernünftigere Frage ist, ob etwas erfolgreich ist oder nicht.

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Dann sind wir uns ja immerhin einig, dass sie stürzt :-).

Dass es kaum wirklich Falsches gebe hingegen halte ich für diskutabel. Wenn man erst mal über die Ebene von "richtig" und "falsch" hinaus ist, wunderbar. Aber es kommt doch erst das Handwerk, dann die Kunst. Anders gesagt: wir hatten mal in einem Seminar zur Lyrikübersetzung, habe ich schon mal irgendwo geschrieben, die Devise "beherrscht das Metrum, ehe ihr es brecht." Sehr vernünftig, und ich glaube, das gilt auch für alles andere als Metren, ist also erweiterbar auf "beherrscht die Regeln, ehe ihr sie brecht". Anderswo, ich glaube, bei Nicwest, las ich neulich ebenfalls, Kunst habe immer mit Regelbruch zu tun, und dafür muss man (stand da, und finde ich auch) die Regeln verdammt noch mal erstmal beherrschen. Denn man merkt es, ob jemand bewusst und absichtlich Regeln verletzt, oder weil er es nicht besser weiß.
Faustregel: Was falsch ist, weil der Schreiber (oder andere Künstler) es nicht besser weiß, ist einfach falsch. Was bewusst und absichtlich "falsch" gemacht wird, ist wieder richtig und Kunst. Das Leben kann so einfach sein. (<- auch Scherz. Naja, so halb.)

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Pssst, Kaltmamsell, ich kopier mal fix:

10-bändiger Duden:
Epi|to|me [e'pi:tome], die; -, ...omen [lat. epitome < griech. epitome, eigtl. = das Einschneiden] (Literaturw.): Auszug aus einem umfangreichen Schriftwerk; wissenschaftlicher od. geschichtlicher Abriss (in der altrömischen u. humanistischen Literatur).
© 2000 Dudenverlag

Duden-Fremdwörterbuch
E|pi|to|me die; -, ...omen : Auszug aus einem Schriftwerk; wissenschaftlicher od. geschichtlicher Abriss (in der altrömischen u. humanistischen Literatur)
© Duden - Das Fremdwörterbuch. 7. Aufl. Mannheim 2001. [CD-ROM].

Brockhaus:
Epitome: [griechisch-lateinisch] die, Auszug aus einem Schriftwerk; wissenschaftlicher oder geschichtlicher Abriss (in der altrömischen und humanistischen Literatur).
© 2004 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

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Gäbe ich meine Lungen für ihr Buch, könnte sie durchaus stürzen mögen. Und stützen mich.

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Ja eben, Isa, der Duden IRRT. Epitom ist in Wirklichkeit "the best possible example of something". ->
- Sie ist ein Epitom liebenswürdiger Eleganz und Anmut.
- Er ist das Epitom künstlerischer Leidenschaft.
Dahin will ich.

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Ah, verstehe.
Geh für es!

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Also, diese Beispiele hier reichen mir schon, um zu wissen, dass dieser Roman bei mir keinen Erfolg haben wird. Selbst wenn ich ihn jemals lesen sollte.

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Gerade mit der Lieblingskollegin telefoniert. Sie findet, ich habe Unrecht, stellenweise. Ich finde, da hat sie Recht. Ich habe es übertrieben.
Natürlich kann man einen Satz mit "Es waren dies" anfangen, meinetwegen kann man auch Pflaumen entkernen, sich bester Laune freuen, mehrere Lungen haben und süffig riechen. Isjaschongut.
Aber wenn ich schon dabei bin, mich aufzuregen, dann auch gleich über alles. So.

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wenn man sich ueber kleinkram aufregen muss, dann kann der rest aber nicht sehr spannend sein...

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Ich schließe mich bei der Kritik auf Satzebene sofort ders Meinung an [nebenbei: der-blog-sager-kritiker, wisst Bescheid,ne!], weiß aber schon, wie der Gesamteindruck daraus zustande kommt, und tatsächlich ginge es mir wohl ähnlich, auch wenn ich das nicht so an den Kleinteilen festhäkeln würde.

Allein der zitierte Romananfang, da falle ich doch sofort auf mein Groburteil von vorher zurück .

So ungelenk, unfreiwillig, unschön.

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Du sagst wenigstens, was Sache ist.

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Immer wieder schön zu sehen, dass auch andere Menschen Worte klauben.

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Kommentare
Anderthalbfache Unterstützung!
Christl Klein, vor 11 Jahren
Hm, Tempers Kommentar ist ja
schon von 2008 - ich schätze eher nicht, dass...
isabo, vor 13 Jahren
Zettel's Ingo Maurer Hallo,
ich habe Ihren Beitrag zur Zettel's-Lampe gefunden. Da ich sie gerne...
Christiane Thomaßen, vor 13 Jahren
das ist ein hobby
von mir. antizyklisches kommentieren ;)
fabe, vor 13 Jahren
Das hier ist ja
schon eine Weile her. Hihi.
isabo, vor 13 Jahren
hier war ja neulich
stromausfall. menschen sind merkwürdig.
fabe, vor 13 Jahren
endlich endlich setzt jemand ein
Zeichen gegen das ständige Aussterben schöner Wörter! Da bin ich...
federfee, vor 13 Jahren
Lassen Sie doch vielleicht mal
Ihr Assoziationsmodul überprüfen, das spielt ja geradezu verrückt. Das...
isabo, vor 13 Jahren
Oh, vielen Dank!
isabo, vor 13 Jahren
grosses Lob Liebe Isabo,
bin ueber Meike auf Dich gestossen und finde Deine Texte ganz...
LvO, vor 13 Jahren
Der Verein lebe hoch, anderthalb
mal hoch Bin dabei.
Jolen, vor 13 Jahren
Da spricht mir wer aus
der Seele. Ich gebe mir auch schon seit Jahren...
Cuguron, vor 13 Jahren
Ha, wir haben auch nur
Fangen (hieß einfach "fanga") ohne so ein Hintertürchen gespielt....
Irene, vor 14 Jahren
Meiner hat mir nur von
dem Smiley auf seiner Krone erzählt. Und ob ich...
strandfynd, vor 14 Jahren
Bin gerade erst über das
Interview gestolpert - für mich als Auch-Japanisch-Übersetzerin doppelt und...
frenja, vor 14 Jahren
Beide haben Fahnenmasten, der linke
und der rechte Nachbar. Und beide haben die Deutschlandfahnen...
croco, vor 14 Jahren
das hier geht woanders
nicht besser, aber versuch macht kluch...
don papp, vor 14 Jahren
Ja. Ich habe aber erstens
Schimpfe bekommen für dieses wunderschöne, kühle, coole, elegante, heißgeliebte...
isabo, vor 14 Jahren
Sie wissen aber schon,
dass das hier schöner ausschaut?
leavesleft, vor 14 Jahren
Gute Entscheidung. Trennung in beruflich
und privat ist unpraktisch (für alle Beteiligten) und wenig...
textundblog, vor 14 Jahren
Jo. Dann.
isabo, vor 14 Jahren
Möchten Sie es wissen?
kinomu, vor 14 Jahren
alles gute und auf nach
drüben!
skizzenblog, vor 14 Jahren
ja ja ja!!! ES geht
es geht es geht!!! (aber halt ohne Editieren, wurscht!)...
g a g a, vor 14 Jahren
Ich GLAUBE, ich habe
das Captcha- Dings jetzt weggemacht. Kannst Du es nochmal veruschen?
isabo, vor 14 Jahren

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