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Sonntag, 11. Oktober 2009
Is a book

Victor Caspak und Yves Lanois: Die Kurzhosengang. Bilder von Ole Könnecke. Deutsch von Andreas Steinhöfel.

Das Buch fängt mit einem Vorwort des Übersetzers an, die eigentliche Geschichte beginnt so:
Der Mann fragt, ob wir die Kurzhosengang sind.
Wir nicken, ja, wir sind die Kurzhosengang.
Er fragt, was wir davon halten würden, unsere Fahrräder woanders hinzustellen.
Wir schütteln die Köpfe, nein, die Kurzhosengang hält nichts davon, ihre Fahrräder woanders hinzustellen.
Der Mann sagt, wenn das so wäre, dann müsste er handgreiflich werden.
Darauf lächelt die Kurzhosengang. Niemand legt sich mit uns an. Das ist in ganz Kanada bekannt. Die Kurzhosengang braucht bloß ihre Muskeln anzuspannen, dann wird der Mann schon sehen, was er davon hat.
Die Kurzhosengang spannt ihre Muskeln an.

Die Kurzhosengang, das sind Rudolpho, Island, Snickers und Zement. Das sind natürlich nicht ihre richtigen Namen, aber wenn die rauskämen, dann würde aber die Post abgehen, das lasst euch mal gesagt sein. Es gibt sowieso schon so viel Rummel um die vier. Die Jungs von der Kurzhosengang sind elf Jahre alt, sind die allerbesten Freunde und ganz schön cool. Und sie haben so erstaunliche Dinge erlebt, dass sie deswegen sogar im Fernsehen waren und in ganz Kanada berühmt geworden sind. Die beiden Autoren Caspak und Lanois haben diese Abenteuer aufgeschrieben, beziehungsweise sie haben einfach das aufgeschrieben, was die vier Jungs ihnen erzählt haben, schön einer nach dem anderen, jeder auf seine Weise. Zum Beispiel darüber, warum sie eigentlich „Kurzhosengang“ genannt werden. Und außerdem über eine weggeflogene Schule, einen Grizzly, Eishockey, viel Schnee und über Geister. Und über Freundschaft.
Und Andreas Steinhöfel hat das dann ins Deutsche übersetzt. Weil er aber beim Übersetzen so viel recherchiert hat, weil er die Autoren besucht und die ganze Sekundärliteratur über die Kurzhosengang gelesen hat – Zeitungsartikel, Radiosendungen, Fernsehaufzeichnungen, was die Autoren bei ihrer Arbeit so herausgefunden haben, all so was – deswegen hat er ausnahmsweise Fußnoten in die Übersetzung geschrieben und auf diese Dinge hingewiesen. Damit die Leser auch was davon haben. Man kann die Fußnoten natürlich auch einfach nicht mitlesen, dann ist es eine normale Jungs-Abenteuergeschichte. Aber das wäre schade, denn: was für eine hervorragende Idee!
Und in Wahrheit ist natürlich alles ganz anders und ganz zauberhaft. Lesen!

Ebenfalls ganz zauberhaft ist, dass ich das Buch geschenkt bekommen habe, und zwar einfach so, weil Lady Grey fand, als Übersetzerin sollte ich das unbedingt gelesen haben. Und da hat sie recht. Danke! Sehr!

Die Kurzhosengang kommt in das Fach mit den Kinderbüchern, das ist unsortiert.

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