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10
Sep

Darf ich vorstellen:



(Foto: Jens Scholz. Mann: meiner. T-Shirt: French Connection.)

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isabo · 10:45h · comment · ·

 

09
Sep

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isabo · 20:23h · comment · ·

 

07
Sep

Tiere. (Nein, nicht essen. Auch nicht nicht essen. Was ganz anderes.)

Was ich nicht verstehe: Wer sich freiwillig ein Tier in der Wohnung hält, das da frei herumläuft, sagen wir: eine Katze – aber okay, da fängt es schon an, dass ich es nicht verstehe, mein Verstand hat zwar so eine Ahnung, dass es damit zu tun haben muss, etwas Lebendiges herumlaufen zu haben, etwas Weiches zum Streicheln oder so, aber dann sagt mein Verstand mir gleich hinterher, was mein Gefühl auch schon gesagt hat, dass nämlich diese ganzen Ekligkeiten, der Geruch des Tiers und seines Futters, die Haare überall, Kotze, Kacke und so weiter, dass das ja wohl stärker ist als das Bedürfnis, etwas Lebendiges zum Anfassen zu haben, beziehungsweise dass ich persönlich es schrecklich fände, wenn mein Bedürfnis, etwas Lebendiges anzufassen, sich nicht mehr damit befriedigen ließe, Menschen anzufassen, sondern ich mir eine Katze anschaffen müsste, die kotzt und kackt und stinkt, wobei Katzenbesitzer das mit dem Stinken ja gar nicht merken, ich kenne keinen einzigen Katzenbesitzer, der nicht behaupten würde, seine Katze stinke nicht, aber natürlich riecht in Wahrheit doch die ganze Wohnung danach, am schlimmsten ist das Feuchtfutter, e-kel-haft, also, wo war ich? Wollte sagen, ich kann schon nicht nachvollziehen, wieso Menschen sich freiwillig ein Tier ins Haus holen, aber ich weiß ja, dass es viele gibt, die das ganz anders sehen und ganz anders empfinden, und die sind auch keineswegs alle sozialgestört, es ist also wohl einfach eine andere Einstellung oder so, vielleicht finden sie es gar nicht so schlimm, morgens zu twittern „schon wieder barfuß in Katzenkotze getreten“, ich will so was morgens beim Aufstehen nicht mal lesen, aber wer weiß, es gibt ja sonderbare Hobbies, wer bin ich, darüber zu richten, jedenfalls, nehmen wir also an, dass es ganz normal und für die Leute sogar schön ist, so ein Tier zu haben, aber was ich dann wirklich nicht verstehe, ist: warum dieselben Leute anfangen zu quieken, wenn eine Maus in ihrer Wohnung ist. Oder eine Spinne. Meine Güte, so ein kleines Mäuschen, die sind doch ganz niedlich und fusseln viel weniger, sie kratzen nicht die Möbel kaputt und die Kleider und die Haut, man muss ihnen nicht so einen grottenhässlichen Kratzbaum ins Wohnzimmer stellen, sie latschen einem nicht auf der Tastatur herum und wecken einen morgens nicht, sie kommen nicht ins Bett, ich meine, Katzenbesitzer lassen ihre Katzen üblicherweise sogar in ihr Bett! und sie kotzen nicht oder wenn doch, dann höchstens so wenig, dass man nicht gleich drauf ausrutscht. Okay, Mäuse gehen nicht auf ihr eigenes Klo, sondern kacken irgendwohin, aber sonst? Das bisschen Mäusekacke kann doch jemanden nicht erschrecken, der freiwillig eine Katze in sein Bett lässt, ihr Klo leert und in ihre Kotze tritt, und vor allem: so ein Mäuschen wird man ja auch wieder los. Vertreiben, fangen, Falle stellen, Katze draufhetzen, was weiß ich. Und Spinnen, meine Güte. Fangen und rauswerfen. Alternativ auch Hausschlappen oder Staubsauger. Aber bei so kleinen Tieren die Panik zu kriegen, wenn man sich freiwillig und absichtlich viel größere und fusselndere und stinkendere hält, das verstehe ich tatsächlich nicht.

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isabo · 23:16h · comment · 34  ·

 

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Danke an alexamalex für die Empfehlung, habe ich gerne gelesen!

isabo · 14:53h · comment · 1 ·

 

06
Sep

Hieronymustag

Am 30. September ist der Tag des heiligen Hieronymus, des Schutzpatrons der Übersetzer. Aus diesem Anlass schwärmen auch dieses Jahr wieder Übersetzer in Deutschland und der Schweiz aus in Buchhandlungen, Literaturhäuser, Bibliotheken und Restaurants, lesen aus ihren Übersetzungen und sprechen darüber. Die vollständige Liste aller Veranstaltungen in Berlin, Bremen, Erlangen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, München und Winterthur gibt es hier.

isabo · 10:46h · comment · 0 ·

 

03
Sep

TIERE ESSEN. Übersetzer lesen Foer.

Brigitte Jakobeit, Ingo Herzke und ich stellen im Restaurant Trific Jonathan Safran Foers „Tiere essen“ vor. Dazu kocht Oliver Trific ein veganes (!) Drei-Gänge-Überraschungsmenü.



Mittwoch, 29.09.2010
19.30 Uhr
Kosten: 29,- € für das Essen


Da die Anzahl der Plätze begrenzt und das Interesse groß ist, bitte telefonisch direkt im Trific anmelden.

Tel. 040/21996927

Restaurant Trific, Eppendorfer Weg 170, 20253 Hamburg

UPDATE 17.09.2010: Die Lesung ist ausverkauft!

NOCHN UPDATE 28.09.2010: Es gab ein paar Absagen, seit heute sind ein paar wenige Plätze wieder frei!

isabo · 09:20h · comment · ·

 

02
Sep

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isabo · 16:02h · comment · 0 ·

 

01
Sep

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Johanna Straub: Das Beste daran.

Die Buchbesprechungen erscheinen jetzt im "Berufsblog", ich werde aber hier weiterhin darauf hinweisen. Bitte auf das Cover klicken. (Tolles Buch nämlich.)
Wie das mit den zwei Blogs auf die Dauer wird, oder ob ich sie am Ende doch wieder zusammenlege, wollen wir mal sehen.

isabo · 17:12h · comment · 0 ·